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Die fünf klassischen Säulenordnungen

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Vor dem Stadtrundgang in Vicenza, der Stadt des Architekten Andrea Palladio, hätte ich mich besser über die klassischen Säulenformen informieren sollen.

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  1. Toskanische Ordnung: die einfachste römische Säule. Der Schaft ist glatt. Die Säule ist etwa siebenmal so hoch wie breit.
  2. Dorische Ordnung: die einfachste griechische Säule. Der Schaft kann glatt sein oder 20 Rillen haben. Die Säule ist etwa vier bis siebenmal so hoch wie breit.
  3. Ionische Ordnung: eine griechiche Säule mit Kapitel dekoriert mit Schneckenmuster. Der Schaft kann glatt sein oder 24 Rillen haben. Die Säule ist neunmal so hoch wie breit.
  4. Korinthische Ordnung: eine griechiche Säule mit Kapitel dekoriert mit Blättern. Der Schaft kann glatt sein oder 24 Rillen haben. Die Säule ist zehnmal so hoch wie breit.
  5. Komposite Ordnung – eine römische Kombination von ionischer und korinthischer Ordnung. Das Kapitel ist mit Blättern und mit Schneckenformen dekoriert. Die Säule ist zehnmal so hoch wie breit.

Die wichtigsten Formen sind die griechischen Ordnungen: Dorisch, Ionisch und Korinthisch. Eine Erinnerungshilfe: Die alphabetische Reihenfolge entspricht der steigenden Komplexität der Dekoration und der grösseren Eleganz und Schlankheit der Säulen.

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